Lockeres Spiel OHNE Anforderungen freigeben
Die ersten Lebensjahre eines Shibas sind von intensivem Training und Erziehungsmaßnahmen geprägt. Der Welpe muss zu Beginn viel lernen und soll das Erlernte möglichst folgerichtig und dauerhaft umsetzen. Es ist unvermeidlich, dass anfangs viele Korrekturen an der Tagesordnung stehen.
Oft begegnen wir anderen Hundehaltern, die sich in ihrer ständigen Kritik an den Hunden einnörgeln. Die Erfolgserlebnisse werden als Selbstverständlichkeit hingenommen und nur die Fehler fallen ins Gewicht.
Da überwiegt schnell das Gemecker (und schlimmstenfalls Gebrülle!), aber Lob und Anerkennung werden nur sparsam eingesetzt oder bleiben gänzlich aus..
Der Gruppenzwang und „Konkurrenzdruck“ in der Hundeschule tragen zu dem Ungleichgewicht oft noch bei.
Es ist für den Shiba eine erholsame Erfrischung, wenn man lockeres Spielen OHNE Anforderungen in den Alltag mit einbezieht. Warum sollte er ein Parade-Sitz machen, bevor man den Ball erneut wird ? Es soll doch ein SPIEL sein und nicht erneuter Drill. Übrigens, der Shiba Inu sucht für sein Leben gerne, aber es ist fraglich, ob er seinen Fund auch mitbringt. Trotzdem ist es schön mit anzusehen, wie ehrgeizig der Shiba den geworfenen Gegenstand sucht.
Auch rangeln und zerren mit anschließendem Gewinn muss mal erlaubt sein. Es wäre doch gemein, allein seine Autorität gegen die Kräfte seines Hundes einzusetzen - im Spiel wohl bemerkt!
Eigene Erfahrungen:
Unterwegs finden wir die billigsten Spielsachen zum wetteifern, raufen und rangeln. Je weniger Ansprüche wir an die Hunde beim spielen stellen, desto mehr Spaß haben beiden Seiten. Keno und Yasu können sehr wohl zwischen ungezwungenem, ausgelassenen Spiel und Alltagsarbeit unterscheiden.