Shiba-Ratgeber
Ratgeber-Übersicht
Für Sicherheit im und außer Haus sorgen
 
Der Shiba Inu ist während der Welpenzeit sämtlichen Gefahren im Haus und auf den Wegen ausgesetzt, weil er durch seine Neugierde und Verspieltheit jedem Reiz nachgehen möchte. Gleichzeitig soll er aber in dieser Phase auch so viel wie möglich kennenlernen, um ein wesensfester Hund zu werden.
 
Hier ist unsere Vorausschau gefordert.
 
Im häuslichen Bereich ...
... dürfen keine gesundheitsschädlichen Esswaren für den Shiba zugänglich sein; z.B. Süßigkeiten, Schokolade, Weintrauben, fetthaltige Speisen, Chips ...
 
Auch mit scharfen Reinigungsmitteln, Rasendünger, Ungeziefervernichtungsmitteln sollte der Hund keinen Kontakt (Pfoten!) haben - Vergiftungsgefahr!
 
Als Welpe ist der Shiba sehr knabberfreudig - besonders im Zahnwechsel. In dieser Phase ist eine besondere Aufsicht gefordert; Kabelkanäle schützen den Welpen vor einem tödlichen Stromschlag.
 
Auch beim Türklingeln ist besondere Obacht geboten: Im Trubel der veränderten Situation ist der kleine Shiba schnell ungesichert ins Freie ausgebüxt. In Haushalten mit kleinen Kindern minimieren Türgitter die Fluchtgefahr.
 
Im Garten sollte der Welpe nicht unbeobachtet verweilen. Eine Lederleine ist schnell durchgebissen und ein Zaundurchschlupf wird vom abenteuerlustigen Shiba ruck-zuck gefunden.
 
Wann immer der Junghund für eine Weile unbeobachtet bleiben muss, sollte er auf einen sicheren Platz, z.B. Hundebox, beschränkt werden.
 

Sicherheit im Freien:
Der junge Shiba ist schnell abgelenkt oder gar verschreckt und tritt dann unerwartet die Flucht an. Um dem Welpen ein angemessenes Wirkungsfeld bieten zu können ohne als Hundehalter die Kontrolle zu verlieren, empfiehlt sich eine 10 - 15 mtr. lange Schleppleine in Kombination mit einem eng anliegenden Hundegeschirr. Ich bevorzuge eine unverrottbare Biothaneleine ohne Handschlaufe.
 
Die Investition lohnt sich, weil man dieses nützliche Hilfsmittel während der ersten Jahre auch zum Training -besonders zum Abruftraining- einsetzen wird. (Kleiner Tipp bei Hundebegegnungen: Leine im unteren Brustbereich des Geschirrs befestigen, dann verknotet sie sich weniger beim spielen und toben).
 
Die Verkehrstauglichkeit eines Shibas schult man mit einem konsequenten Stopp an der Bordsteinkante. Im ersten Jahr verstärkt das eingeforderte „Sitz am Straßenrand“ die besondere Vorsicht des Shibas.
 

Gefahr der Flexileine:
Abgesehen davon, dass der Shiba an der Flexileine immer mit leichten Zug läuft, sollte man sich mit der Bedienung der Flexileine bestmöglich vertraut machen. Nur einige wenige Zentimeter trennen den Fußweg von der Fahrbahn. Ein unerwarteter Sprung könnte den Shiba direkt in den fliessenden Straßenverkehr führen.
 

Was passiert, wenn der Shiba doch mal erfolgreich abgehauen ist ?
Dann ist es beruhigend zu wissen, dass man seinen Hund mit einem Mikrochip ausgestattet hat und sein Halsband eine wasserfeste Namensplakette mit Telefonnummer des Hundebesitzers trägt.
 


Eigene Erfahrung:
Das Thema „Sicherheit“ liegt mir besonders am Herzen, weil ich meinen Shiba Inu Nouki durch einen Verkehrsunfall verloren habe. Es war für mich eines der grausamsten Erlebnisse, dass eine „normale“ abendliche Gassirunde für meinen 13 Monate jungen Hund tödlich endete. Innerhalb von Sekunden war Noukis junges Leben ausgehaucht und meine Lebensfreude wurde von einer eisigen Totenstille überschattet.
 
Nouki in memoriam
 
Bitte scheut keine Kosten und Mühen für die Sicherheit Eures Hundes; eine Notfallbehandlung beim Tierarzt oder gar die Tier-Bestattung sind in jedem Fall teurer.
sicher ist sicher
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