Shiba-Ratgeber
Ratgeber-Übersicht
Für Ruhe- und Erholungspausen sorgen
 
Wochen- oder sogar monatelang haben wir auf unseren Shibawelpen gewartet und nun ist er -nach langer Autofahrt- im neuen Zuhause angekommen. Neben seinem Schlafkorb warten bunte Klöter-Bälle, Quietschies, Plüschtiere, Kaustangen und andere Knabbersachen auf unseren kleinen Vierbeiner. Für das Shiba-Baby ist alles neu; die Umgebung, die Menschen, die Gerüche, die Geräusche ... und neugierig wie unser Kleiner nun mal ist nimmt er alle Reize war. Und aufgeregt -wie wir nun mal sind- setzen wir für unseren Kleinen den ganzen Spielzeugfuhrpark in Bewegung.
 
Plötzlich kippt der Shibawelpe -alle Viere von sich gestreckt- zur Seite und fällt rücklings liegend in einen Tiefschlaf. Das ist ein deutliches Zeichen dafür, dass wir den Kleinen -zwar in guter Absicht- aber hoffnungslos überfordert haben.
 
Ähnlich ist es mit den Spaziergängen. Ein Shiba-Welpe sollte zwar alle 1-2 Stunden vor die Tür gebracht werden, um sich zu lösen. Aber voller Freude über die neue Shiba-Elternschaft machen wir schon eine kleine(?) Runde in den nahegelegenen Park, treffen dort auf andere Hundehalter, lassen die Hunde etwas spielen und ... schwupps, sehen wir unser Shiba-Baby entweder taumelnd oder völlig überreizt durch die Gegend flippen. Wohl dem Welpen, der sich schlafend nach Hause tragen lässt. Oftmals bekommt ein überreizter Shibawelpe nur schwerlich wieder Bodenhaftung.
 
Deshalb sollten wir Spiel und Action, Ruhe und Erholung wohl dosieren.
Als Faustregel für Welpenspaziergänge kann man sich eine Minute pro Lebenswoche merken. D.h. für einen 10-Wochen alten Welpen sollten die Außenreize jeweils nur 10 Minuten betragen.
 
Bei aller Neugierde und Lebensfreude braucht auch der ausgewachsene Shiba zwischen seinen Aktivitäten angemessene Pausen und Erholungsphasen. Besonders in Haushalten mit Kindern sollte darauf geachtet werden, dass der Shiba nicht dauerbespielt wird und eine Rückzugsmöglichkeit hat, in der er NICHT gestört wird. Ein adulter Shiba Inu hat ein Schlafbedürfnis von 14 - 16 Stunden am Tag.
 
Nur ein ausgeglichener Shiba ist ein angenehmer Lebensbegleiter. Deshalb können wir uns schon VOR der Anschaffung überlegen, wo und wie wir eine ruhige Schlafstätte für unseren Freund einrichten.
 
Auch Lektionen in der Erziehung oder Kunststückchen wird der Shiba Inu freudiger ausführen, wenn man sie durch Pausen auflockert, in denen man jedwede Anforderungen an den Hund unterbricht.
Siehe auch: Lockeres Spiel OHNE Anforderungen freigeben
 

Eigene Erfahrungen:
 
In der Welpenzeit hatten wir einen Babybauchtragesack zum Hunderucksack umfunktioniert, um Yasu auf längere Wanderungen mitnehmen zu können. (Klick oben ins Foto!)
 
Siehe auch Shiba-Info: "Sinn und Zweck einer Hundebox" und "Training Hundebox / Zimmerkennel"
Hundebauchtrage
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